Qualitäten

Ausgesuchte Mischungen  werden laufend weiterentwickelt und ständig verfeinert. Schon 2002 zählte das „FEINSCHMECKER-MAGAZIN“ das HAGEN zu den 10 besten Teeläden Deutschlands. HAGEN offeriert Schwarzen-, Halbfermentierten- (Oolong), Grünen-, Gelben-, Weißen Tee. Ebenso kontrollierte, biologisch angebaute Tees, Kräuter- und Früchtemischungen, Gewürzmischungen und ayurvedische Tees, Rooibos, Greenbos, Lapacho und Mate. Die Teesorten kommen aus Ländern wie Indien, Java, Sumatra, Nepal, Kenia, Bolivien, Formosa, China, Ceylon und Japan mit  wunderbaren Namen wie: Darjeeling FTGFOP 1 „Nagri Farm“, Assam GBOP „Borengajuli“, Java OP „Malabar“, Sumatra BOP 1 „Tobassari“, Nepal FTGFOP 1 „Maloom“, Formosa Pao Chun Pouchong, Formosa Fancy Oolong FOP Superior, China Green Tea „Yu Zhu“, China White Tea „Pai Mu Tan“, Ceylon BOP „Uva Highlands“ oder Japan Asahi.

Kräutermischungen

Kräutermischungen  gelten als bewährte Hausmittel und schmecken heiß oder auch eiskalt. Sie enthalten in der Regel kein Koffein und nur selten Gerbstoffe, so dass sie einfach in der Zubereitung und für fast jedermann geeignet sind. Wir unterscheiden in Monokräuter und Kräutermischungen. Monokräuter sind sortenreine, getrocknete und gereinigte Pflanzen, die entweder wild gesammelt oder im Vertragsanbau kultiviert angebaut werden. Kräutermischungen sind Mischungen verschiedener Pflanzen, die unter Berücksichtigung unterschiedlicher Aspekte von unseren Teatastern zusammengestellt werden. Entscheidend hierfür sind Geschmack und Optik. Wir empfehlen, Kräuter und Kräutermischungen grundsätzlich mit sprudelnd kochendem Wasser aufzugießen und mindestens 5 Minuten ziehen zu lassen. Nur so erhalten Sie ein sicheres Lebensmittel.

Schwarzer Tee

Eine Teefabrik erkennt man meist am ohrenbetäubenden Lärm der Maschinen. In der Regel sind es die Männer der Teepflückerinnen, die mit Kraft und Geschick in der Teeproduktion tätig sind. Die Produktion von orthodoxem schwarzen Tee besteht aus 5 ineinander übergehenden Arbeitsgängen. Gleich nach der Pflückung werden die frischen Blätter auf langen Rosten in den Hallen ausgebreitet und durch den Einsatz von heißer Luft zum Welken gebracht. In neueren Fabrikationsanlagen geschieht dies in geschlossenen Heißluftkanälen. Durch das anschließende Rollen der Blätter im „Cutter” werden die Zellwände aufgerissen, der Zellsaft tritt heraus und verbindet sich mit dem Sauerstoff aus der Luft. Es tritt ein Gärungs- und Oxidationsprozess ein, der die Blätter kupferrot färbt. Beim späteren Trocknen nimmt das Blatt dann eine immer dunkler werdende Farbe an und wir sprechen vom schwarzen Tee. Der letzte Arbeitsschritt ist das Absieben der Blätter, bei dem die unterschiedlichen Blattgrade voneinander getrennt werden. Wir unterscheiden hier in Blatt-Tees (z.B. FTGFOPI), in Broken-Tees (z.B. BOP) oder in Fannings (Fngs.), welche die kleinsten Bruchstücke des Teeblattes beschreiben, und die für die Teebeutelproduktion eingesetzt werden.

Zubereitung: Je nach Anbaugebiet sind die verschiedenen schwarzen Teesorten unterschiedlich intensiv im Geschmack und verlangen daher eine individuelle Zubereitung. Grundsätzlich gießt man alle schwarzen Teesorten mit kochendem Wasser auf. Je leichter der Tee ist, umso kürzer ist die Ziehzeit. Einen blumigen Darjeeling sollte man maximal 3 Minuten ziehen lassen, einen malzig-kräftigen Assam Tee dagegen bis zu 5 Minuten.

Grüner Tee

Bei der Produktion von grünem Tee werden die frisch gepflückten Teeblätter in China kurz nach der Ernte in großen ca. 80°C heißen Röstpfannen scharf erhitzt, in Japan werden die frisch gepflückten Blätter kurz über heißem Wasserdampf gedünstet. Die Spaltfermente der Blätter werden abgetötet, und die Fermentation unterbrochen. Die Blätter behalten ihre natürliche dunkelgrüne Farbe. Nach dem Anrösten/Dämpfen wird der Tee leicht gerollt und anschließend sofort getrocknet und verpackt. In China und Japan sagt man: „Das Trinken von grünem Tee dient der Lebenspflege“. Grünen Tee finden Sie in jeder Variation. Ob klein und kugelig, mit langem, hellgrünen Blatt oder eher dunkelgrün und drahtig – von den Geschmacksvariationen ganz zu schweigen.

Zubereitung: Bei grünem Tee lösen sich die bitteren Gerbstoffe schneller als bei schwarzem Tee. Um einen bitteren Geschmack zu vermeiden, lässt man das Wasser einmal aufkochen und anschließend auf 80°-90°C abkühlen. Bei japanischen Teesorten lässt man den Tee sogar auf 60°-70°C abkühlen, bevor man den Tee aufgießt. Grüner Tee kann in der Regel mehrfach aufgegossen werden.

Rooibos & Greenbos

Die Heimat des grünen sowie auch des roten Rooibos liegt an der südafrikanischen Westküste am Fuße des Cedar Gebirges. Schon die Ureinwohner aus dieser Region haben den Rooibos-Strauch zur Zubereitung von Tee genutzt. Seit 1930 wird die Pflanze kultiviert angebaut. Die Rooibos-Pflanze wird ca. 1,5 Meter hoch und ist ein ginsterähnlicher Strauch. Rooibos schmeckt wohltuend frisch und hat einen fruchtig-malzigen Geschmack. Er enthält kein Koffein und keinen Zucker, dafür aber diverse Spurenelemente wie Fluor, Eisen, Kalzium, Kalium, Kupfer und Rutin, sowie Vitamin C und Phenolsäuren. Ähnlich wie Schwarztee hat roter Rooibos-Tee den vollen Fermentationsprozess (Oxidation der Pflanzenzellen durch die Berührung mit Sauerstoff) durchlaufen. Hierdurch erhält er seine typische rot-braune Farbe. Beim grünen Rooibos wurde der Fermentationsprozess durch sofortiges Trocknen der Rohware verhindert. Heute gibt es Rooibos-Tees in vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen. Ihm werden viele positive Eigenschaften bei der Unterstützung gesunder Ernährung zugesprochen. Für den Rooibos-Tee verwendet man die dünnen, zerkleinerten Zweige und die nadelförmigen Blätter der Rotbusch-Pflanzen. Für grünen Rooibos empfehlen wir eine Ziehzeit von 3-5 Minuten, für Rooibos ca. 5 Minuten. Längere Ziehzeiten schaden nicht, da der Tee nicht bitter wird, sondern lediglich intensiver im Geschmack.

Früchtemischungen

Früchtemischungen sind seit vielen Jahren eine erfrischende Ergänzung zu grünen und schwarzen Tees. Bereits zu Omas Zeiten wusste man um die wohltuende Wirkung des „Roten Tees“. Erfrischende Aufgüsse aus Hagebutte, Hibiskus, Apfelstücken und weiteren getrockneten Früchten wurden so bezeichnet und wurden meistens zur Ergänzung von Krankenkost oder zum Abendbrot gereicht. In der heutigen Zeit haben Früchtemischungen die Ecke der Krankenkost verlassen und bilden ein eigenes, wichtiges Segment der meisten Teefachgeschäfte. Früchtemischungen enthalten weder Koffein noch Gerbstoffe und sind daher anspruchslos in der Zubereitung und bilden eine ideale Alternative für jung und alt. Sie sind vielseitig einsetzbar, können kalt und heiß getrunken werden und lassen sich hervorragend mit anderen Getränken kombinieren. Früchtemischungen sind nicht nur Sommergetränke, sie können vielmehr das ganze Jahr über getrunken werden. Neben den klassischen Früchte-mischungen bieten wir auch säurearme Früchtemischungen an. Lassen Sie sich hierzu von unserem Verkaufsteam beraten.

Zubereitungsempfehlung: 1 gut gehäufter Teelöffel je Tasse. Gute Früchtetees benötigen 10 Minuten Ziehzeit, damit sich das volle Aroma entfalten kann. Generell empfehlen wir, Früchtetee grundsätzlich mit sprudelnd kochendem Wasser aufzugießen und mindestens 5 Minuten ziehen zu lassen. Nur so erhalten Sie ein sicheres Lebensmittel.